Capitães de Areia

Grupo folclórico de Capoeira

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Eine „bewegte“ Geschichte

Roda Die Kunst der Capoeira wurde in Brasilien von schwarzen Afrikanern, den „Bantos Congos“ aus Angola, ins Leben gerufen. Sie wurden im 16. Jahrhundert als Sklaven von den portugiesischen Kolonialherren auf Schiffen nach Brasilien verschleppt.

Capoeira ist eine Mischung aus verschiedenen Tänzen, Kämpfen und Ritualen der unterschiedlichsten Regionen Afrikas, gleichzeitig eine Form des Widerstandes, ein Instrument der Befreiung gegen ein dominantes und unterdrückendes System.

Capoeira wurde von den Sklaven in der Ruhepause praktiziert, um sich auf Kampfsituationen vorzubereiten. Damit die „Herren“ nicht misstrauisch wurden, ließen sie die Ginga und die Musik als weitere Elemente in ihren Kampftanz mit einfließen. Die Sklaven flüchteten sich in Fluchtburgen, den Quilombos, dessen bedeutendster, der „Quilombo von Palmares“, 1670 ca. 50 000 Einwohner aller Couleur hatte und mit dem legendären Anführer Zumbi 100 Jahre waffenlos Widerstand leistete.

Die Sklaverei wurde in Brasilien am 13. Mai 1888 abgeschafft, Capoeira kurz darauf verboten. 1932 gründet Mestre Bimba in Salvador die erste Capoeira-Schule. Er kreiert den mehr kämpferisch-artistischen Stil „Capoeira Regional“ im Vergleich zur traditionellen „Capoeira Angola“ von Mestre Pastinha.

Heute wird Capoeira von Menschen aller Altersgruppen praktiziert und erfolgreich für pädagogische und therapeutsche Zwecke eingesetzt. Capoeira gibt uns ein positives Lebensgefühl.

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